Der Krach geht weiter

bereits zum dritten Mal in rund zehn Jahren hatte sich jüngts Worpress erhangen. Das erste Mal war ein WordPress-Update schuld,dann ein fieser Hackeragriff auf meine Datenbank und neulich hat sich die Datenbank einfach aus Langeweile die Pulsandern aufgeschnitten. Wie auch immer, www.rottler.at (AT steht für Altes Testament) ist wieder am Start.

Die Sache ist ja die,…

Webseiten braucht ja mittlerweile kein Mensch mehr. Die Zeiten sind vorbei, als Webdesigner weiteiferten und trickreiche Scripte in Flash bemühten, um epileptische Anfälle zu provozieren. Stillschweigend haben sch selbst ambitionierte Graffiker WordPress verschrieben.

Ferner haben Facebook, Soundcloud, Twitter und Co Standards hinstichtlich Oberflächen und Usability gesetzt – gegen die nicht anzukommen ist.Viele nutzen Ihre Webseite lediglich als Verweis auf die jeweiligen Präsenzen, wie beispielsweise www.neoouija.com (mein Freund und Haus-und-Hof-Produzent Deer – Martin Hirsch – mit seinem Label Neo Ouija). Auch diese kleine Internetz-Präsenz will diesem Beispiel folgen und „content“ auslagern, dafür sind die „a hrefS“ schleißlich erdacht.

Zunächst hatte ich gedacht, drei Schritte zurück zu machen. Zu Adobe Flash. was aber auch nicht wirklich eine gute Idee war.“Flash ist tot- und das schon lange“ sagt  mein Lieblingsgrafiker Willy Löbl. Schließlich müssten auch die mobilen Endgeräte die jeweilige Seite ansprechend darstellen können. Flash läuft nicht auf iPhone, iPad und iPod, Apple-Nutzer werden sich also nicht auf die jeweilige Seite verirren. Eine zeitgemäße Webseite sollte sich automatisch der Bildschirmgröße anpassen, die Dateigröße der Bilddateien im Rahmen bleiben und die Schrift sollte auch auf Smartphones nicht zu klein, gleichzeitig auf Desktop-PCs oder Tablets nicht zu groß sein.

Des Weiteren sei auch zu berücksichtigen, dass die Navigation auf dem Smartphone eine gänzliche andere ist als auf dem Desktop-PC. Die Nutzung über mobile Geräte sei mit rasant sehr wohlwollend umschrieben, der Desktop-PC werde immer weniger zum Surfen genutzt. Daher sollte für eine zukünftig erfolgreiche Webseite die Optimierung für mobile Geräte absolute Priorität haben.Auf jeden vermeintliche Schnickschnack, beispeilsweise Hintergrundmusik und Animationen, sollte zwingend verzichtet werden.

Der Verantworliche für diese Seite scherrte sich nicht um derlei Empfehlungen. Anachronistisch,altbacken und starrsinnig trotzte die Internetz-Präsenz – zugegeben folgenlos – dem 21. Jahrhundert. Letzlich kehrt rottler.at doch wieder zu WordPress zurück. Wie herrlich inkonsequent.

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